Das Projekt "Landesklinikum St. Pölten, umfasst mehrere Bauteile. Die medizintechnische Planung beinhaltete Vorentwurf, Entwurf, Einreichplanung, Detailplanung, Erstellung eines Raumbuches, Ausschreibungen für die ortsfesten und beweglichen Medizintechnischen Einrichtungen, die Angebotsprüfung und Vergaben, Abnahme, Bauüberwachung sowie Rechnungsprüfung. Die 1. Medizinische Abteilung umfasste die Erweiterung und Sanierung der Dialysestation. Die im 3. OG Westtrakt des Haupthauses befindliche bestehende Dialysestation wurde von 20 Dialysebetten auf 26 Dialysebetten erweitert werden. Wobei 3 Betten mit Akutdialysebetten ausgestattet wurde. Weiters wurden 4 Beobachtungsbetten eingeplant. Die Inbetriebnahme erfolgte im Dezember 2006. Der Um- bzw. Neubau der 2. Medizinischen Abteilung wurde im Frühjahr 2008 in Betrieb genommen und umfasste einen Betten und Funktionstrakt mit 5 Bettenstationen und OP-Gruppe mit 10 OPs für Orthopädie, Herzchirurgie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie und Kieferchirurgie. Weiters wurden Ambulanzen für die Bereiche Kardiologie, Kieferchirurgie, Neurochirurgie, Herzchirurgie, Schmerzambulanz eingerichtet. Ein Schnittbildzentrum wurde mit Angiographie, Magnetresonanz und CT ausgestattet. Ein Herzkatheterzentrum, Urologieambulanz, Kardiologische und Anästhesiologische Intensivpflege, Internistische Abteilung, Nuklearmedizin, Endoskopiezentrum, Enterologie, eine zweite Anästhesiologische Intensivpflegestation, eine Dialysezentrum und die HNO-Ambulanz wurden errichtet. Die Blutbank wurde im Frühjahr 2011 feierlich eröffnet. Das Logistikzentrum der NÖ Landeskliniken-Holding auf dem Areal des Landesklinikums St.Pölten gliedert sich in zwei Hauptbereiche, die Versorgungseinheit und das Organisationszentrum. Das Gebäude der Versorgungseinheit übernimmt die Funktionen des Warenumschlages, die Lagerflächen des Fachbodenlagers sowie die Lagerflächen für pharmazeutische Spezialitäten. Im Zuge dieser Planung wurde von uns die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) eingerichtet. Die AEMP gliedert sich in einen unreinen, einen reinen und einen sterilen Bereich. Die Eröffnung erfolgte im Jahr 2014. Mit der Planung des neu zu errichtenden Haus C wurde im Jahr 2012 begonnen. Bei der Inbetriebnahme im Jahr 2017 werden eine Unfall- und Notfallversorgung, Interdisziplinäre Aufnahmestation/IMCU, zentrale OP-Gruppe mit 8 OPs mit Aufwachbereich mit 18 Bettenpositionen und 3 Intensivstation mit je 12 Betten, Zentralambulanz, Palliativmedizin, 262 Normalpflegebetten für Allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie, Herzchirurgie, Neurochirurgie zur Verfügung stehen. Weiters werden Institute für Medizinische Radiologie, Physikalische Medizin, Labormedizin, sowie Hygiene & Mikrobiologie eingerichtet sein. Das Haus D wird primär das Institut der Pathologie und Medizinische Radiologie beinhalten. Das Haus G wird als Gesundheitsstraße bezeichnet werden und wird in Zukunft den Haupteingang des Universitätsklinikum St. Pölten bilden. Die geplante Fertigstellung ist für 2020/2021 vorgesehen.